PRESSESTIMMEN
"Die 53-Jährige stellt die Sujets mit einer Leichtigkeit dar, die bisweilen in Verspieltheit übergeht. Das kräftige, plakative Farbenspiel bestärkt diesen Eindruck.... Ihre Bilder sind zum Teil als ironische Reflexion der Gesellschaft zu sehen, was sich etwa in den beglückt im Badeanzug herum springenden dicken Frauen darstellt, die ungehemmt ihrer Fettwülste und ihrer Orangenhaut jedem Schlankheitswahn lachend eine Absage zu erteilen scheinen."
Frankfurter Rundschau, Oktober 2005
"Unwirklich realistisch schillernd wirken all diese farbigen Menschenbilder und doch auch sehr körperlich. Aber nicht schön im landläufigen Sinne. Martina Czeran hat angefangen - auf den Körper zu hören -. In allem, was Martina R. Czeran anfaßt und malerisch umsetzt, zählt jeder Schritt, jeder Strich, den sie macht. Ihr Ziel ist es, - Struktur in das Chaos zu bringen -. Und das gelingt ihr, wie leicht zu sehen ist, vortrefflich."
Taunus Edition, Sept. 2004
"Der Ansatz der Malerin aus Königstein im Taunus scheint konzeptkünstlerischer Art. Indem sie unterschiedliche Bildsprachen zusammenführt, testet sie sie darauf, wo sich Konflikte, wo sich Gleichklänge ergeben. Poetische wie auf den exotischen Schrifttafeln oder ironische wie auf einer anderen, mit dem Konstruktivismus spielenden Serie.
Zu denken gibt dennoch, dass am einprägsamsten ein Raum mit eher naturalistischen, fast naiven Bildern bleibt: schmale Hochformate, in die sich lebensgroß übergewichtige Frauen in prall spannenden Badeanzügen zwängen. Trotz Speckfalten und Orangenhaut schütteln sie sich vor Lachen, verströmen sie Lebensfreude. Hier fühlt sich der Betrachter auf mehr als nur einer Ebene berührt."
Darmstädter Echo, Febr. 2003
"Ihr Thema ist die menschliche Figur, besonders die weibliche, die sie mit einem ironischen Gespür für runde Formen interpretiert.
Ihre Arbeiten lehnen sich stilistisch am Realismus an, den sie ironisch verfremdet."
Art Profil Heft4, 2002
"Der sichere Umgang mit Raum, Farben und Komposition, angereichert mit der kritischen Auseinandersetzung ist das Werkzeug der ausgebildeten Architektin. Knallbunte Farben, kantige Abstraktionen, klassische Strukturen und harmonische Elemente fügen sich zu einem eigenständigen Ausdruck."
Frankfurter Rundschau, 2002
"In kräftig-leuchtenden, teilweise fast grellen Farben malt sie in expressionistischer und symbolkräftiger Manier Motive, die nicht beschönigen, sondern mitten aus dem Leben gegriffen sind und durch Czerans ironische Seitenblicke teilweise karikiert werden."
Frankfurter Neue Presse, 2002
"Betrachtet man die ausdrucksstarken und sehr eigenständigen Bilder, so wird deutlich, dass die Malerin über das Privileg verfügt, einfach zu Themen, Techniken und Traditionen greifen zu dürfen, die sie interessieren. Sie experimentiert mit grellen Farben, mit drastischen Motiven, mit sensiblen Bilderzyklen und -serien; sie gewinnt aber auch alltäglichen Gegenständen (etwa einer Wasserflasche) oder konventionellen mediterranen Landschaften neue visuelle Aspekte ab.
Zu den hervorstechenden Besonderheiten der Arbeiten von Martina Czeran gehört - neben der interessanten Reihe von Selbstporträts, ... - ihr Blick auf den weiblichen Körper. ... aus der von Martina Czeran dargestellten drastischen Körperlichkeit (spricht) eine Art vitaler und zugleich ironisch-distanzierter Realismus.
Ihr Sujet der `dicken Frauen` zielt ... auf weit mehr als eine Kontrastwirkung zur glatten Werbeästhetik. Vielmehr liegt darin ein Plädoyer für eine Ästhetik der ganz alltäglichen Sinnlichkeit, des Genusses und der vitalen Körperlichkeit."
Eröffnungsrede zur Ausstellung in der Galerie artiSCHOCKE, Lörrach,
von Prof. Dr. Christoph Horn (Bonn), 2001
"Spannend die Gratwanderung zwischen den grellen, klaren Farben und der beabsichtigten harmonischen Wirkung: Am Ende soll kein aggressives Gegeneinander auf der Leinwand herrschen, sondern ein dynamisches Miteinander. Martina Rovena Czeran gelingt das hervorragend .... Farben werden innerhalb ihrer Formen zu regelrechten Leuchtzentren voller magischer Kraft. .... Auf einen bestimmten Stil will sich Martina Czeran nicht festlegen und damit einengen lassen. Auch die abstrakte Malerei, die aus dem Bauch heraus kommt, ist ihr sehr wichtig."
Badischer Bote, 2001
"... mit ihren Acryl-Bildern, deren lebendige Farbigkeit ins Auge sticht. Sorgsam behandelt sie die Farben, wird niemals zu grell und unangenehm, bleibt stets klar und harmonisch trotz aller Intensität.
Ihre Ausbildung als Architektin mag der gebürtigen Hamburgerin dabei geholfen haben, diesen Blick für Raum, Harmonie und Proportionen zu entwickeln und in ihren Bildern umzusetzen. Die Bilder ... verströmen Leichtigkeit und Vitalität. Von der Lust an der Farbe sind sie allesamt durchdrungen, ihre tiefgründige Fantasie und ihr Optimismus faszinieren."
Oberbadisches Volksblatt, 2001
"Martina Czeran ist ein einfallsreicher und deshalb reicher Mensch mit einer Fähigkeit zu einer differenzierten künstlerischen Aktion. Sie teilt eben so sehr Sicht wie Ansicht mit, gibt einen Blick auf die Dinge mit ihren Augen, diagnostiziert und reagiert und erreicht im Ergebnis eine Lebendigkeit, die ... zur Betrachtung reizt."
Eröffnungsrede zur Ausstellung in der Galerie der Stadt Herrenberg,
von Prof. Dr. Helge Bathelt, 2001
"Eine wirklich bemerkenswerte Künstlerin mit einem originellen Ausdruck, der in besonderer Weise zu Begegnung und Auseinandersetzung einlädt."
Amtsblatt Herrenberg, 2001
"Es ist wohltuend, mal was anderes als heimische Kunst zu sehen. Martina Czeran ist eine echte Autodidaktin. Wie sonst könnte sie so spontan und eigenwillig die Möglichkeiten der Malerei ausreizen. Manchmal naiv, manchmal bekannte Stile zitierend, in den neueren Arbeiten dann eine ganz eigene Art der Aussage findend, präsentiert sie sich als Malerin, die auf persönlicher Freiheit beharrt und das auch noch genießt.
Nie geht es ihr in der Darstellung überwiegend weiblicher Personen um Ästhetik, eher um das Individuelle, das Unverwechselbare einer Physiognomie, eines Gesichtes.
Alles ist höchst lebendig, ein wenig beunruhigend und in jedem Fall für die Augen ein Genuß."
Gaubote, 2001
"...ihre meist großformatigen, knallbunten Werke, die sich ganz nah an die Wirklichkeit heranzoomen und auch nichts verharmlosen und beschönigen:...
Martina Czeran schwelgt gerne in Farben und Formen. ... Die Künstlerin ... mischt ihre realistische Malweise oft mit Pop-Art-Elementen und expressionistischem Gestus."
Taunus Zeitung, 2000
"Mitten aus dem Leben gegriffen sind die Motive, die ... in Acryl-, Aquarell- und Buntstift-Technik auf die Leinwand gebannt werden, um hier eine Aussage zu treffen, die jeder Betrachter für sich selbst interpretieren kann. Abstrakte Kunst ist die neue Richtung, die Martina Czeran eingeschlagen hat."
Königsteiner Woche, 1999
"Kräftige, satte, leuchtende Farben zeichnen ihre Gemälde aus. Die Motive: Phantastisches, Anlehnungen an die Natur..."
Kreisanzeiger Schotten, 1999
"Wo für viele ihrer Kollegen technische Schwächen bei der Gestaltung eine oft spürbare Grenze bilden, finden wir bei Martina Czeran eine bewundernswerte Sicherheit im Umgang mit denjenigen Zutaten, aus denen gültiges Schaffen schon immer seine Kraft bezog: der stimmigen Synthese von Form und Inhalt.
Keine technischen Unzulänglichkeiten bremsen ihre wachsenden Ansprüche, und spielerisch wechselt sie auf anderes Terrain, wenn die Ausdrucksmöglichkeiten eines Genres der schlüssigen Umsetzung einer Idee nicht standhalten. Und so finden wir heute Bilder in unterschiedlichsten Techniken: Acryl auf Leinwand, Bleistift und Buntstifte, Tuschzeichnungen und Aquarelle. Sogar zur Fotografie hat sie zurückgefunden...
Ebenso vielfältig wie die verwendeten Techniken sind auch die stilistischen Merkmale ihrer Werke..."
Eröffnungsrede zur Ausstellung in der Taunus-Sparkasse Königstein,
von Joachim Hewel, 1999
"Nichts ist konventionell an der Art der Darstellung, sondern erfrischend anders.
Martina R. Czerans malerisches Auge entdeckt auch in den vermeintlich häßlichen Gegenständen ... etwas Reizvolles. ... Das gewisse Etwas liegt nicht nur in der exakten Darstellung banaler Wirklichkeiten, sondern auch in der Farbkombination."
Taunus Zeitung, 1998



