52-MAL DAS GESICHT EINER FRAU

Ein Jahr in Bildern

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte - ein Satz, der mittlerweile ziemlich abgegriffen ist - gewinnt hier neue Bedeutung:

Von Mai 2000 bis April 2001 hat Martina Czeran 52 Selbstporträts geschaffen, die besser und plastischer als Worte zum Ausdruck bringen, welchen Gefühlsregungen ein Mensch im Laufe eines Jahres ausgesetzt sein kann.

Zwei völlig unterschiedliche Perspektiven vereint die Künstlerin in ihren Bildern, denn mutig blickt SIE sich selbst ins Gesicht und mutig blickt SIE uns an, lässt uns teilhaben an ihrem Innersten und lässt uns doch Spielraum für eigene Implikationen. Gespiegelt und bisweilen in unterschiedlichen Maltechniken ausgedrückt, gibt sie ihre Stimmungen und Seelenzustände preis.
Die Selbstbildnisse Czerans ziehen uns in das emotionale Geschehen hinein, berühren, verführen, ja zwingen uns zur (An-)Teilnahme, weil wir erkennen, dass wir uns hier selbst wiederfinden.

Gezeigt wird NUR ein Gesicht und es offenbart sich doch ein ganzer Mensch - eine beeindruckende Serie.

DAS KUNSTBÜRO
Frankfurt am Main 2001

In der Zeit von Januar 2003 bis April 2005 setzte sie die Reihe in monatlichen Abständen fort.